Kurz angemerkt (2)

Nur sehr ungern möchten wir Heinz Prüller widersprechen, der heute in seiner Formel-1-Kolumne in der KRONENZEITUNG, zumindest der Überschrift nach erklärt:

Warum Kubica Verbot bekam

Robert Kubica ist der BMW-Pilot, der beim letzten Grand-Prix in Kanada, einen sehr schweren Unfall hatte, den er ohne größere Verletzungen überstand. Um zu entscheiden, ob er diese Woche beim Grand-Prix von Indianapolis starten darf, musste der Pole zum “Medical Check”, wie Prüller schreibt.

Doch der Formel-1-Arzt Dr. Gary Harststein sah alles ganz anders. “Den Test hätte er zwar eigentlich bestanden”, hieß es nach dem Check, “aber das Risiko ist viel zu groß. Gäbe es in Indy einen Unfall, wären ernste Spätfolgen nicht auszuschließen.”

[Hervorhebung von uns]

Wie aber der Vergleich mit anderen Medien zeigt, hat Kubica den Test nicht bestanden. Im Standard heißt es zum Beispiel:

Test nicht bestanden

Per Computercheck war die Reaktionsschnelligkeit, die Koordinationsfähigkeit und das logische Denkvermögen des BMW- Sauber-Piloten untersucht und mit vor der Saison aufgezeichneten Werten verglichen worden. Nach eineinhalbstündigen Tests und Beratungen entschied sich die FIA gegen einen Start des Polen.

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