Unfassbar!
Unfassbar: Hunde als lebendige Haifisch-Köder missbraucht
So betitelt ÖSTERREICH gestern einen Artikel über Hunde auf der französischen Insel Reunion, die angeblich als Haifisch-Köder benutzt werden. Dazu gibt’s dann auch noch ein Foto eines Hundes, dessen Schnauze von einem großen Haken durchbohrt ist, und ein Bild eines Hundes, der treuherzig in die Kamera spitzt. Als Quelle der Bilder gibt die Autorin Barbara Haas den Verein Windhunde in Not an.
Und was ein richtiger Knüller ist, das muss natürlich auch ein zweites Mal ins Blatt.
Hilfe für die Hai-Köder-Hunde
lautet der Titel des heutigen Beitrags. Das Bild des Hundes mit Haken wurde natürlich wieder abgedruckt. Als Anlass des diesmal anonym verfassten, wiedergekäuten Artikels nimmt ÖSTERREICH das Entsetzen vieler ÖSTERREICH-LeserInnen, die nun eine Patenschaft für die so grausam behandelten Hunde übernehmen wollen.
Aus dem gestrigen Artikel:
Der Verein Windhunde in Not rettet schon seit Jahren Vierbeiner aus Spanien, die nach verlorenen Rennen verbrannt oder ertränkt werden sollen. Im Zuge ihrer Arbeit mit internationalen Vereinen sind die Tierschützer jetzt allerdings auf noch Tragischeres gestoßen.
Komisch, dabei gab es ja schon im Oktober 2005 diesen Artikel in National Geographic, wo über diese Praxis berichtet wird, unter anderem auch mit dem Foto, das ÖSTERREICH gestern und heute abgedruckt hat.
Naja, in diesem Fall wäre es wahrscheinlich von ÖSTERREICH zu viel verlangt gewesen, zu schreiben, dass diese Meldungen über Hunde als Hai-Köder eher anekdotischen Charakter haben und dass es sich dabei nicht um eine gängige Praxis der in Reunion ansässigen Fischereiwirtschaft handelt.
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