Kleine Nachhilfestunde
Hier ein Auszug aus dem “Pranger”-Eintrag von Wikipedia:
Der Pranger [...] war ein Strafwerkzeug in Form einer Säule, einer Plattform oder eines Holzpfostens, an denen der Bestrafte gefesselt und öffentlich vorgeführt wurde.
Dass die zuständigen RedakteurInnen der KRONE diese oder eine ähnliche Bedeutung des Wortes “Pranger” kennen, davon sollte eigentlich auszugehen sein. Warum dann heute trotzdem groß so getitelt wurde, muss wohl auf Sensationsgier zurückzuführen sein:

Ausriss: KRONENZEITUNG
Denn obwohl angedacht wird, eine Datenbank mit Sexualstraftätern anzulegen, ist natürlich keine Rede davon, diese öffentlich zu machen. Dazu aus der PRESSE:
Auf diese Datenbank haben dann laut Innenminister „prinzipiell“ nur Exekutivbeamte Zugriff, ein öffentlicher Zugriff sei nicht vorgesehen. Ausgenommen davon seien aber Taten, die innerhalb der Familie passiert sind. In diesen Fällen würden auch die Jugendwohlfahrt-Behörden informiert.
[Hervorhebungen von uns]
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