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Avril Lavigne lässt sich nicht ärgern
So stand’s gestern im Life&Style-Teil der Sonntagsbeilage von ÖSTERREICH. Hintergrund der Meldung war die Seite perezlavigne.com, die angeblich als Reaktion Avril Lavignes auf die hämische Berichterstattung des Bloggers Perez Hilton gedacht sein sollte:
Nun dreht die Rockerin den Spieß um. Auf der Website perezlavigne.com zieht sie mittels Unterschriftenaktion gegen Perez los: “Ich will, dass ihr dieser Schmeißfliege einen Arschtritt verpasst!”
[Hervorhebung von uns]
Beim Ausmaß einer Tageszeitung wie ÖSTERREICH sind wohl gewisse Anforderungen an saubere Recherche einfach nicht zu erfüllen. Da reicht’s, wenn jemand über eine Website stolpert. Schon wird sie zur Meldung, ohne sie vorher auf ihre Richtigkeit überprüft zu haben. Denn hätte der oder die Zuständige ein, zwei Minuten darauf verwendet, die ganze Story zu hinterfragen, dann wäre folgendes offensichtlich geworden: Die Seite ist ein Schwindel.
Abgesehen davon, dass die Seite weder im Auftrag noch persönlich von Avril Lavigne ins Leben gerufen wurde, ist auch das Wörtchen “nun” im oberen Text nicht angebracht. Die Seite ging nämlich schon Ende September online.
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