1000 Tage ÖSTERREICH
Passend zum gestrigen Feiertag feierte sich ÖSTERREICH auch gleich selbst. In einer farbigen Beilage wurde die 1000. Ausgabe verkündet, komplett mit Jubelmeldungen aus der Redaktion, salbungsvollen Worten aus Politik, Medien und Sport und einer Sammlung der besten Stories ÖSTERREICHs der letzten 1000 Ausgaben.
Auch wir gratulieren natürlich zu dieser Leistung, wollen es uns aber nicht nehmen lassen, den von ÖSTERREICH aufgezählten Stories ein paar hinzuzufügen. Schließlich sollten ja auch die kreativen Leistungen der ÖSTERREICHischen Redaktion bedacht werden:
- Die Posse um die Flickschen Sargräuber, durch ÖSTERREICH um eine spannend zu lesende, aber schlussendlich völlig falsche Episode erweitert.
- Die Enttarnung des Kriegsverbrechers Radovan Karadzic, den ÖSTERREICH kurzerhand als Wunderheiler nach Wien verfrachtete, nur um dann die Schuld an der Presseente auf den Informanten zu laden.
- Selbst die Flucht aus Österreich schützt nicht vor den gnadenlosen Enthüllungen ÖSTERREICHs. So vermeldete ÖSTERREICH im Dezember des Vorjahres die Heimkehr des jahrelang flüchtigen Tibor Foco als Exklusivmeldung. Dass sich dieser trotzdem nie in Österreich sehen ließ, verwunderte schlussendlich niemanden.
- Und fehlen darf natürlich auch nicht die Affäre um die Bestellung des neuen Direktors der Wiener Staatsoper. ÖSTERREICH war sich seiner Sache da einfach zu sicher, und als sich Neil Shicoff nicht als der neue Direktor herausstellte, wälzte ÖSTERREICH die Schuld einfach auf einen anderen ab. Diesmal allerdings nicht auf einen unbekannten Informanten, sondern gleich auf den Bundeskanzler.
Wir freuen uns auf jeden Fall auf 1000 weitere spannende Tage mit ÖSTERREICH.
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15. June 2009 at 16:45
Und ich freue mich dass ihr nach Pause wieder weiterbloggt!, ich hab euch immer sehr gerne gelesen
15. June 2009 at 20:47
hm, und der wunderbare Bawagüberfall wie der Ö-Reporter mit dem Geiselnehmer telefonierte.
16. June 2009 at 12:11
@Severin Ja, waren (und sind eigentlich noch immer) ziemlich beschäftigt, aber werden versuchen wieder etwas mehr Zeit hierfür frei zu schaufeln.
@weltbeobachterin Ja, das war natürlich auch toll, aber leider vor unsrer Zeit.